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Elisabet Ney
Herrin ihrer Kunst
Bildhauerin in Europa und Amerika
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Hg. Barbara Rommé

Texte von Karl-Heinrich Hucke, Karen Y. Lemmey, Peter Oestmann, Barbara Welzel u. a.

304 Seiten

21 x 29,5 cm
Gebunden 

Preis: EUR 34,00 (SFr 46,50)

Alle Preise verstehen sich inkl. der gesetzlichen MwSt. und zzgl. Versandkosten

ISBN 978-3-87909-945-0

leider vergriffen

Die Bildhauerin Elisabet Ney (1833 – 1907) war in vielerlei Hinsicht eine Ausnahmeerscheinung und überdies eine der bedeutendsten Künstlerinnenpersönlichkeiten des 19. Jahrhunderts. Als eine der ersten Frauen verschaffte sie sich 1852 als Studentin Zutritt zu einer Bildhauerklasse an der Münchner Akademie der Künste, einer bis dahin nur Männern vorbehaltenen Domäne. Zwei Jahre danach ging sie nach Berlin, um bei Christian Daniel Rauch zu lernen. Später wanderte sie nach Austin/Texas aus. Sich Zeit ihres Lebens über alle Konventionen und Normen hinwegsetzend, war sie eine Künstlerin, die alleine von ihrer Porträtbildhauerei leben konnte. Der vorliegende Katalog würdigt Persönlichkeit und künstlerisches Schaffen dieser in jeder Weise ungewöhnlichen Frau, die zu Unrecht in Vergessenheit zu geraten drohte.

The sculptor Elisabet Ney (1833 – 1907) was one of the most noteworthy artistic personalities of the 19th century and an exception in many respects. In 1852, she was one of the first women to obtain a place as a student in a sculpture class at the Munich Akademie der Künste, a domain reserved for men up to that point. Two years later she went to Berlin to study under Christian Daniel Rauch. She later settled in Austin, Texas. Flouting all conventions and norms throughout her life, she was an artist who was able to live from her portrait sculptures alone. The present catalogue recognises the character and artist creation of this woman who was so unusual in every way and who is incorrectly on the verge of being forgotten.




Das schreibt die Presse:

"Ney ist nicht nur die erste deutsche Bildhauerin mit Akademieausbildung, sondern weltweit eine der ersten Bildhauerinnen, die - lange vor Camille Claudel - von den Einkünften ihres Berufes lebte. [...] Mit virtuosen Büsten verewigte Ney bedeutende Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft und Kultur. [...] Die teils monumentalen Büsten und lebensgroßen Statuen, deren psychologische Eindringlichkeit bei aller klassizistischer Idealisierung besticht, sind ein Panoptikum der Größen ihrer Zeit. [...] An ihrem Geburtstag möchte man wünschen, dass die Eroberin einer Neuen Welt und die zweifellos bedeutendste Bildhauerin des 19. Jahrhunderts in Münster eine Wiederentdeckung erfährt."
Frankfurter Allgemeine Zeitung 01/2008