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Gerhard Altenbourg
Monographie und Werkverzeichnis, Bd I-III
Das umfangreiche Werk Altenbourgs endlich vollständig katalogisiert und kommentiert
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Annegret Janda

Hg. Lindenau-Museum Altenburg

Text von Willi Heining

3 Bände
1500 Seiten
235 farbige Abb., 4807 s/w Abb.
24,5 x 31,5cm
Leinen mit Schutzumschlag 

Preis: EUR 264,00 (SFr 343,20)

Alle Preise verstehen sich inkl. der gesetzlichen MwSt. und zzgl. Versandkosten

ISBN 978-3-87909-841-5

lieferbar

Gerhard Altenbourg (1926–1989) war ein in jeder Hinsicht außergewöhnlicher Künstler. Seit den fünfziger Jahren in Sammlerkreisen geschätzt, entstand sein mehrere Tausend Arbeiten umfassendes Œuvre in größter Zurückgezogenheit im thüringischen Altenburg.
Altenbourgs Lebensauffassung und seine Gedankenwelt – angeregt durch Bücher, Bilder und Begegnungen mit den verschiedensten Menschen – waren der Stoff, aus dem sein Werk erwuchs. Er entdeckte immer neue Mittel, das, was er ausdrücken wollte, zu formulieren. So kombinierte er stets eine Vielzahl von Techniken und Medien – von Aquarellen, Kohle- und Kreidezeichnungen über Umsetzungen in Steindruck, Holzschnitt, Radierung oder Metallrelief bis hin zu Künstlerbüchern und Texten. Allen Arbeiten gemeinsam ist die für Altenbourg charakteristische Innerlichkeit. Aus einander durchdringenden Köpfen, Landschaften und Szenen entwickeln sich die Gesamtkompositionen, entsteht ein detaillierter innerer Kosmos, in dem alle Arbeiten aufeinander bezogen sind. Altenbourgs Werk ist schwer einzuordnen, doch sind verschiedenste Einflüsse erkennbar, z.B. von Wols, Paul Klee und den Dadaisten.
Um die thematischen und zeitlichen Zusammenhänge nicht auseinander zu reißen, wird Altenbourgs Werk in drei Bänden präsentiert, die chronologisch die einzelnen Werkgruppen mit den Lebensereignissen verknüpfen. Band I umfasst die Zeit bis 1958, die – wie es in englischer Sprache treffend heißt – »formative years«, die durch die Erlebnisse als Soldat im Zweiten Weltkrieg und die Versuche, für ihre Schilderung eine angemessene geistige Form zu finden, geprägt waren. Einer dieser Versuche ist das Künstlerbuch »Dulce et decorum«. Band II wird das Werk der Jahre 1959 bis 1976 enthalten: die anfänglichen Erfolge, deren Abbruch durch den Bau der Berliner Mauer und die wiederholten Kontrollen durch die staatlichen Kunstbehörden, die 1976 mit den unerhörten Ereignissen um die Ausstellung im Schloss Hinterglauchau ihren Höhepunkt fanden, als Direktor und Mitarbeiter verhört und bestraft wurden. In Band III folgt das Werk der Jahre 1977 bis 1989, in denen sich allmählich größere Erfolge einstellten. 1989 starb Gerhard Altenbourg bei einem Autounfall.

Gerhard Altenbourg (1923–1989) was an unusual artist in every respect. He spent his whole life as a recluse in the town of Altenburg in Thuringia, but is nevertheless regarded as one of the most important artists of the old East Germany. The now complete catalogue raisonné of his works enables his œuvre to be encompassed in all its complexity. In the three volumes, his more than 6,000 works are catalogued and annotated: from technically highly varied drawings across lithographs and woodcuts, etchings and metalwork all the way to artist-books and writings. What all the works have in common is a characteristic inwardness. Interpenetrating heads, landscapes and scenes develop into total compositions resulting in a detailed cosmos in which all the works are interrelated.

Bd I: Die Jahre 1937 bis 1958
Bd II: Die Jahre 1959 bis 1976
Bd III: Die Jahre 1977 bis 1989

Zur Autorin: Annegret Janda, Berliner Kunsthistorikerin, die das Werk Gerhard Altenbourgs seit Beginn der fünfziger Jahre begleitet hat




Das schreibt die Presse:

"Die Altenbourg-Bibel" Dresdner Neueste Nachrichten


Darüber hinaus lieferbar:

Gerhard Altenbourg
Monographie und Werkverzeichnis, Bd I
ISBN 3-87909-822-0


Gerhard Altenbourg
Monographie und Werkverzeichnis, Bd II
ISBN 3-87909-831-6


Gerhard Altenbourg
Monographie und Werkverzeichnis, Bd III
ISBN 3-87909-832-8