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Karl Schmidt-Rottluff
Zeichnungen auf Postkarten
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Gerhard Wietek

684 Seiten
263 farbige Abb., 327 s/w Abb.
21 x 26 cm
Leinen mit Schutzumschlag 

Preis: EUR 88,00 (SFr 117,00)

Alle Preise verstehen sich inkl. der gesetzlichen MwSt. und zzgl. Versandkosten

ISBN 978-3-86832-010-7

leider vergriffen

Die Postkarte – heute durch elektronische Medien mehr und mehr verdrängt – hatte bei den expressionistischen Künstlern einen hohen Stellenwert. Die eigenhändig gemalten, gezeichneten oder aquarellierten Unikate dienten nicht nur dazu, den Künstlerkollegen und Förderern einen individuellen Gruß zukommen zu lassen. Vielmehr ließen sich mit ihnen spontane Ideenskizzen und Eindrücke anschaulich übermitteln. Auch Karl Schmidt-Rottluff (1884–1976) schätzte dieses kleinformatige Ausdrucksmittel und verwendete es über 25 Jahre hinweg. Der Autor Gerhard Wietek hat nicht zuletzt aufgrund der persönlichen Bekanntschaft mit dem Künstler jahrzehntelang dessen Œuvre erforscht. Damit ging das Auffinden der inzwischen weit verstreuten Postkartenzeichnungen einher. Trotz beträchtlicher Verluste konnten 224 Exemplare ermittelt werden, die in diesem umfangreichen Band wissenschaftlich bearbeitet werden. Dienten doch die Postkarten häufig auch als Vorlage für spätere Gemälde. An diesen kleinen Kunstwerken lässt sich exemplarisch die deutsche Kunstszene zwischen 1909 und 1934 belegen.

The postcard, which is being gradually replaced today by electronic media, had a particular significance for Expressionist artists. The unique hand-painted, drawn or watercolour compositions were not only used to send personal greetings to artist colleagues or patrons, they were also a means of conveying preliminary sketches of an idea and impressions. Karl Schmidt-Rottluff (1884–1976) was particularly fond of this small-format means of expression and used it for over 25 years. Author Gerhard Wietek, who was a personal friend of the artist, studied his work for many decades and in this book examines 224 of the now widely distributed postcard drawings. These small works of art reflect the German art scene between 1909 and 1934, and were frequently a source of inspiration for subsequent paintings.




Das schreibt die Presse:

"Es ist eine großartige Rechercheleistung: Anhand von 222 Postkarten, die Wietek noch ausfindig machen konnte, entsteht ein ungewöhnliches Künstlerporträt. Denn die Karten spiegeln dank der umfangreichen Erläuterungen sehr persönlich Schmidt-Rotluffs Lebensweg, seine Begegnungen mit Freunden, Sammlern, Galeristen und Museumsleuten. Vor allem aber sind sie als Gedankenskizzen und Vorformulierungen von Gemälden wie als eigenartige und eigenwertige Kunstschöpfungen ein charmanter Leitfaden durch den Expressionismus Schmidt-Rottluffscher Prägung." Die Welt

"Freunden, Kollegen, Sammlern und Museumsleuten sandte er von 1909 bis 1934 virtuose Originale im postalischen Kleinformat. Der imposante Catalogue raisonné des Experten Gerhard Wietek fixiert ihren kunst- und zeitgeschichtlichen Wert." art Kunstmagazin

"Nun liegen alle 224 bekannten Karten Schmidt-Rottluffs also in einem Œuvre-Verzeichnis vor, das opulent und kompendiös zugleich ist. Der Doyen der Schmidt-Rottluff-Forschung hat damit einen Werkkreis des Malers erschlossen, der der Wesensart dieses als Mensch und Künstler gleichermaßen großen Lakonikers besonders gemäß ist, ein sympathisches Medium, kongenial erfasst: wortkarg und bildmächtig.[...]
Diesen Siegeszug der gezeichneten Karte hat nun Gerhard Wietek mit seinem Kartenwerk Schmidt-Rottluffs in nicht mehr zu überbietender Weise dokumentiert." KunstbuchAnzeiger