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Thomas Virnich
Künstlerbücher
Reich bebilderte Publikation über die Buch-Objekte von Thomas Virnich
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Hg. Museum Burg Wissem, Troisdorf

Texte von J. Becker, M. Linsmann

88 Seiten
67 farbige Abb., 
16,5 x 24 cm
Gebunden im Schuber 

Preis: EUR 9,95 (SFr 14,90)

Alle Preise verstehen sich inkl. der gesetzlichen MwSt. und zzgl. Versandkosten

ISBN 978-3-87909-686-2

leider vergriffen

Die großformatigen Künstlerbücher von Thomas Virnich stellen eine eigene, faszinierend vielschichtige Werkgruppe im Œuvre des Bildhauers dar.
Wie in seinem plastischen Werk läßt sich der 1957 geborene Thomas Virnich bei der Entstehung seiner Buch-Objekte vom Spiel mit dem Zufall inspirieren: Auf dem Arbeitstisch des Künstlers ausgebreitete »Tischblätter« nehmen die Spuren seiner Tätigkeit auf, werden in weiteren Arbeitsgängen überarbeitet und zu Büchern gebunden, die bis zu 2 Meter hoch sind. Während sich das erste, 1989 entstandene Buch »Bilder-Schränke« durch seine Bildtitel am ehesten einer gegenständlichen Lesweise öffnet und auf konkrete Ereignisse im Leben des Künstlers anspielt, stehen in der Folgezeit thematische und künstlerische Fragestellungen im Vordergrund. In den vergangenen zehn Jahren ist eine Anzahl von Büchern entstanden, die zwar keine literarischen Inhalte ihr eigen nennen, aber ganz eigene Geschichten erzählen. Außerdem möchten sie immer wieder neu betrachtet, umgeblättert und auch haptisch erlebt sein.
Die Publikation, Auftakt einer Reihe über Künstlerbücher, stellt die vom Künstler geschaffenen Bilderwelten in zahlreichen Abbildungen vor. Als reizvoll erweist sich außer der kunstwissenschaftichen Betrachtungsweise der Blickwinkel des Literaten, der eingeladen wird, über das ihm vertraute Medium Buch zu reflektieren.
Als erstes beschreibt der Schriftsteller und Romanautor Jürgen Becker in einem inspirierenden Essay die Anziehung, die das Buch als Objekt und insbesondere die Bücher auf ihn als literarisch Schaffenden ausüben. In die Arbeitsweise des Künstlers und die Entstehungszusammenhänge der Bücher führt der Beitrag von Maria Linsmann ein.