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Virgil Grotfeldt
Kunst im Umfeld der in den siebziger Jahren von Beuys gegründeten Free International University
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Patrick Healy

Einleitung von Walter Hopps

208 Seiten
429 farbige Abb., 
33 x 23,5 cm
Gebunden mit Schutzumschlag 
englisch

Preis: EUR 58,00 (SFr 77,90)

Alle Preise verstehen sich inkl. der gesetzlichen MwSt. und zzgl. Versandkosten

ISBN 978-3-87909-818-7

lieferbar

Die komplexe künstlerische Entwicklung Virgil Grotfeldts wird hier erstmals ausführlich betrachtet. 1948 geboren, durchlief der in Texas lebende Künstler verschiedene Werkphasen, die in vielfältigen Beziehungen zur amerikanischen und europäischen Kunst und Philosophie stehen.
In den siebziger Jahren vom Fotorealismus beeinflusst, wandte sich Grotfeldt später einer mystischeren Form der Darstellung zu. Sein reges Interesse an anthropologischen Themen sowie Vorbilder wie Odilon Redon und Victor Hugo flossen in seine Arbeiten ein. Diese führt er meist auf Papier aus und experimentiert dabei mit Materialien wie Kohlen- und Metallstaub. Häufig integriert er gefundene Dokumente wie nautische Karten oder alte Handschriften. In den neunziger Jahren beschäftigte sich Grotfeldt hauptsächlich mit Naturphänomenen; es entstanden zarte, biomorphe Abstraktionen, von denen Walter Hopps, Kurator am Guggenheim Museum, schreibt, er habe seit den frühen Arbeiten Jackson Pollocks nicht mehr solche Formen gesehen.
Grotfeldts Verbindung zu Europa entstand durch die Zusammenarbeit mit dem holländischen Künstler Waldo Bien und der Free International University (FIU), in der sich kreative Kräfte bündeln können, ohne durch institutionelle oder ideologische Grenzen eingeengt zu werden.
Das Buch liefert auch einen Zwischenbericht der Arbeit der FIU Amsterdam. 1999 wurde, zusammen mit der ökologisch orientierten Triodos Bank, eine multikulturelle Kunstsammlung geschaffen, die FIUWAC (Free International University World Art Collection).
Das Buch ist die zweite einer Reihe von FIUWAC-Publikationen im Wienand Verlag. Es wird spannend sein, die Entwicklung der FIU-Künstler und ihrer außergewöhnlichen Kunstsammlung auch weiterhin zu verfolgen.

Nicht »Kunst als Besitz«, sondern »Kreativität als Kapital«

Zum Autor: 1955 in Dublin geboren, Professor für interdisziplinäre Forschung an der FIU, Autor zahlreicher Bücher zur Kunst




Darüber hinaus lieferbar:

Waldo Bien
ISBN 978-3-87909-711-1


Jacobus Kloppenburg
ISBN 978-3-87909-877-4